Verbesserung der Lebensqualität

Die Misteltherapie verbessert die Lebensqualität der Patienten hochsignifikant, wie die Meta-Analysen von Loef & Wallach (2020) und von Pelzer et al. (2022) zeigen.

Die Meta-Analyse aus 2020 wertet alle 25 randomisierten klinischen Studien zur Misteltherapie bis 2020 aus und zeigt, dass sich die Lebensqualität in vielen Aspekten relevant verbessert. Ein übliches Maß für die Verbesserung ist die so genannte „Standardisierte mittlere Differenz“ (SMD). Die statistischen Berechnungsmethoden für die "Effektstärke d nach Cohen", die auf dem SMD basiert, sind hier dargestellt. Ändert sich der SMD-Wert durch eine Behandlung zwischen 0,2 und 0,5, entspricht dies nach den Erfahrungen der medizinischen Statistik einer geringen Effektstärke, zur besseren Übersichtlichkeit im Folgenden graphisch als dargestellt. SMD-Werte zwischen 0,5 und 0,8 bewertet die medizinische Statistik als eine mittlere Effektstärke () und SMD-Werte größer als 0,8 als einen starken Effekt (). Außerdem werden in Meta-Analysen die Zahl der untersuchten Patienten aus mehreren Studien angegeben. Der berechnete -Wert beschreibt die Wahrscheinlichkeit, die beobachtete Effektstärke (SMD) oder einen noch extremeren Wert zu erhalten, obwohl die Behandlung keinen Effekt hat. Ein bedeutet somit, dass die beobachteten Daten nur schwer mit dem Zufall zu erklären und somit statistisch "signifikant" sind. Für

Das wichtigste Ergebnis der Meta-Analyse aus 2020 ist: Die Lebensqualität von Krebspatienten verbessert sich durch eine begleitende Misteltherapie neben den onkologischen Standard-Behandlung um +0,61 SMD, hat also eine mittlere Effektstärke , und die Zufallswahrscheinlichkeit beträgt nur p < 0,001%.

Folgende spezifischen Aspekte der Lebensqualität von Krebspatienten werden statistisch signifikant verbessert:

Übelkeit und Erbrechen werden spürbar reduziert:

Mittlere Effektstärke (Cohen's d = -0,55 SMD),

Evidenz: 🟢 signifikant, Meta-Analyse mit n = 1.247 Patienten und .

Durchfall wird reduziert:

Geringe bis mittlere Effektstärke (Cohen's d = -0,43 SMD),

Evidenz: 🟢 signifikant, Meta-Analyse mit n = 779 Patienten und .

Schmerzreduktion:

Sehr starker Effekt (Cohen's d = -0,86 SMD),

Evidenz: 🟢🟢 hochsignifikant, Meta-Analyse mit n = 1.116 Patienten und .

Fatigue (Erschöpfung) wird reduziert:

Geringe bis mittlere Effektstärke (Cohen's d = -0,48 SMD),

Evidenz: 🟢🟢 hochsignifikant, Meta-Analyse mit n = 1.494 Patienten und .

Reduktion der Atemnot:

Geringe Effektstärke (Cohen's d = -0,37 SMD),

Evidenz: 🟢🟢hochsignifikant, Meta-Analyse mit n = 779 Patienten und .

Rollen-Funktionen verbessern sich:

Mittlere Effektstärke (Cohen's d = 0,63 SMD),

Evidenz: 🟢 signifikant, Meta-Analyse mit n = 1.247 Patienten und p = 4 %.

Finanzielle Schwierigkeiten werden spürbar reduziert:

Mittlere Effektstärke (Cohen's d =-0,69 SMD),

Evidenz: 🟢🟢hochsignifikant, Meta-Analysed mit n = 713 Patienten und .

Soziale Funktionen verbessern sich:

Mittlere Effektstärke (Cohen's d = 0,62 SMD),

 

Evidenz: 🟢🟢hochsignifikant, Meta-Analyse mit n = 779 Patienten und .

 

Rollenfunktionen beziehen sich auf die beruflichen Tätigkeiten, die Führung des eigenen Haushalts und familiäre Fürsorge-Verpflichtungen. Durch die mittlere bis große Effektstärke haben die Patienten in der Regel wesentlich mehr Energie und können ihren Rollen-Funktionen wieder deutlich stärker nachkommen.

Die Reduktion der finanziellen Schwierigkeiten hängt direkt mit den verbesserten Rollen-Funktionen und der Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit zusammen.

Die Verbesserung der sozialen Funktionen bedeutet, dass die soziale Integration stark verbessert wird, weniger Rückzug erforderlich ist und die Teilhabe im sozialen Umfeld die Lebensqualität sehr positiv beeinflusst.

Home