Die Misteltherapie verbessert die Lebensqualität der Patienten hochsignifikant, wie eine Meta-Analyse von Loef & Wallach aus 2020 zeigt. Diese Meta-Analyse wertet alle 26 Studienergebnisse zur Misteltherapie bis 2020 aus und zeigt, dass sich die Lebensqualität in vielen Aspekten relevant verbessert. Ein übliches Maß für die Verbesserung ist die so genannte „Standardisierte mittlere Differenz“ (SMD). Bei der SMD wird der Unterschied des Mittelwerts der Lebensqualität von Krebspatienten mit Misteltherapie mit dem Mittelwert der Lebensqualität einer vergleichbaren Patientengruppe ohne Misteltherapie verglichen. Dieser Unterschied wird in Relation zur Standardabweichung gesetzt. Ändert sich der SMD-Wert durch eine Behandlung zwischen 0,2 und 0,5, entspricht dies nach den Erfahrungen der medizinischen Statistik einem kleinen Effekt, zwischen 0,5 und 0,8 einen mittleren und größer als 0,8 einem starken Effekt. Außerdem wurde auch die Irrtumswahrscheinlichkeit für alle Ergebnisse berechnet, d.h. die Sicherheit, dass das Ergebnis wahr ist und keine zufällige Schwankung, die keiner echten Wirkung entspricht.
Das wichtigste Ergebnis der Meta-Analyse ist: Die Lebensqualität von Krebspatienten verbessert sich durch eine begleitende Misteltherapie neben den onkologischen Standard-Behandlung um +0,61 SMD, hat also eine mittlere Stärke, und die Irrtumswahrscheinlichkeit beträgt p < 0,001%, das Ergebnis ist also zu 99,999 % valide!

